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Das Jugendzentrum Foisterhohe ist fur viele Jugendliche in Alt- Saarbrucken eine Art zweite Heimat. Hier konnen sie nicht nur ihre Freizeitverbringen, sondern sie lernen auch wichtige Fahigkeiten. "Zwischen 30 und 60 Jugendliche kommen taglich ins Juz Foisterhohe1.Die meisten von ihnen sind Jungen im Alter von elf bis 14 Jahren", erzahlen
Das Jugendzentrum Foisterhohe ist fur viele Jugendliche in Alt- Saarbrucken eine Art zweite Heimat. Hier konnen sie nicht nur ihre Freizeitverbringen, sondern sie lernen auch wichtige Fahigkeiten. "Zwischen 30 und 60 Jugendliche kommen taglich ins Juz Foisterhohe1.Die meisten von ihnen sind Jungen im Alter von elf bis 14 Jahren", erzahlen Sozialpadagoge MetinAdan und die Franzosischlehrerin Cindy Homehr, die gemeinsam mit der Erzieherin Marie Pinnes fOrdie padagogische Arbeit im 5 Juz verantwortlich sind. "Wir bieten auf freiwilliger Basis Freizeit-Programme an, immer inAbstimmung mif den Jugendlichen", sagt MetinAdan. Fuj3ball, Basketball, Billard und AusfiOge zur Kartbahn oder in Freizeitparks stehen auf der Wunschliste der Juz-Besucher ganz oben. "Auj3erdem konnen die Jugendlichen mit all ihren Problemenzu uns kommen", so MetinAdan. 10 Neben Beratung und UnterstOtzungbei Problemen in der Familie oder in der Schule bieten die Juz-Mitarbeiter auch ganz konkrete Hilfen an: "Wir helfen zum Beispiel dabei, Bewerbungen zu schreiben oder einen Lebenslauf zu erstellen", berichtet Cindy Homehr, die jeden Freitag mit einer kleinen Gruppe kocht. Dabei geht es nicht nur um den Spaj3, sondern auch um 15 Rituale, die nicht jeder Jugendliche von zu Hause aus her kennt: Tisch decken, sitzen bleiben, bis aile fertig sind und gemeinsam aufraumen sind Dinge, die die meist jOngeren Mitglieder der Kochgruppe im Juz lernen konnen. Zugleich biete das Ju~endzentrum den Jugendlichen einen Freiraum, in dem 20 sie sich ohne Zugriff ihrer Eltern bewegen konnen. "Aber wir sind keine Animateure, die padagogische Arbeit steht bei alien Aktivitaten im Vordergrund", stellt Metin Adan klar. Auch auf die Meinungsbildung ihrer SchOtzlinge nehmen die Juz-Mitarbeiter Einfluss. Ein Thema, das immer wieder Stoff fOr Diskussionen liefert4, sind Vorurteile gegenOberMenschen 25 . Viele Juz-Besucher sind Kinder russischerAussiedler5, andere stammen aus deutschen, afrikanischen oder arabischen Familien. "Da fallen schon des ofteren dumme SprOche",erzahlen Cindy Homehr und MetinAdan. Bei ihrem BemOhen, Vorurteile abzubauen, hilft ihnen die Tatsache, dass sie selbst 30 einen so genannten "Migrationshintergrund" haben und von den Jugendlichen geschatzt und respektiert werden. Mit Vorurteilen haben die Jugendlichen selbst zu kampfen. Die Foisterhohe hat noch immer einen ziemlich schlechten Ruf. Zu Unrecht, finden die Juz-Mitarbeiter: "Klar haben die Jugendlichen hier Probleme. Aber nicht mehr als in anderen Stadtteilen 35 auch." Und im Juz gehe es friedlich zu. nacheinemArtikel aus der SaarbrOckerZeitung, 19.August 2009 1die Foisterhohe :unquartierde Sarrebruck 2inAbstimmung mit:en accordavec 3 Stoff fOr...liefem :donner matiere a... 4 5 der Aussiedler : I'emigrant 10AL TEL1G11 2/4 - A COMPREHENSION Repondez a chacune des questionsposees sur