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17AL2TEMLR1 TEXT A Au-pair1-Aufenthalt2 in Deutschland „Ich habe eine große Familie mit 3 Töchtern und 9 Söhnen, so waren insgesamt schon fast 20 Au-pairs in meiner Familie – die Hälfte von diesen Au-pairs waren junge Männer aus verschiedenen Ländern: USA, Frankreich, Litauen, Ukraine, Russland, Georgien, Usbekistan und Kirgisistan“, sagt Gastmutter
17AL2TEMLR1 TEXT A Au-pair1-Aufenthalt2 in Deutschland „Ich habe eine große Familie mit 3 Töchtern und 9 Söhnen, so waren insgesamt schon fast 20 Au-pairs in meiner Familie – die Hälfte von diesen Au-pairs waren junge Männer aus verschiedenen Ländern: USA, Frankreich, Litauen, Ukraine, Russland, Georgien, Usbekistan und Kirgisistan“, sagt Gastmutter Birgit. Die Bilanz ist genauso positiv wie 5 bei den jungen Frauen. „Meine Erfahrung ist: Die jungen Männer haben weniger Heimweh und sind meistens motivierter als die jungen Frauen, denn es ist oft für ihre berufliche Karriere wichtig. Sie organisierten auch die Freizeit sportlicher und aktiver: 3 Kinder… und ab zum Lieblingsspielplatz – kein Problem!“ „Ich habe mit den jungen Männern, die beruflich viel Kontakt mit Menschen haben, 10 richtig gute Erfahrungen gemacht. Also, wagt es einfach – es gibt so viele nette Bewerber!“ TEXT B Au-pair Mike, die Super-Nanny Mike und seine Gastfamilie. Nur jedes zehnte Au-pair in Deutschland ist männlich, weil viele Gasteltern Jungen diesen Job nicht zutrauen. Familie Neubauer aus Tübingen besteht aus Hans (45), Christiane (43), Johannes (12) 15 und Vincent (8) mit Au-pair Mike (19) aus Detroit (USA): „Mein Mann und ich teilen uns die Kinderbetreuung. Ich kümmere mich tagsüber um die Söhne, denn meine Arbeit beginnt erst um 18 Uhr. Mein Mann ist Wissenschaftler an der Uni. Er ist abends und morgens vor der Schule für die Jungs da. Mike hilft uns. Es ist für uns sehr praktisch. 1 Au-pair : Ein Au-pair-Mädchen oder ein Au-pair-Junge lebt gratis im Ausland bei einer Familie und hilft den Eltern. 2 der Aufenthalt : le séjour 1/4 17AL2TEMLR1 Unsere Söhne sind acht und zwölf Jahre alt und fanden alle Au-pair-Jungs „total cool“. 20 Mike mögen sie besonders, denn er kommt aus Amerika und kennt sich mit allem aus, was modisch ist: iPhone und Facebook, You Tube und Star Wars. Er hilft bei allen Arbeiten in Haus und Garten, das hat einen positiven Nebeneffekt: Die Söhne lernen, dass es nicht uncool ist, wenn Männer im Haushalt helfen. Für sie ist alles, was Mike macht, cool und nachahmenswert3: Er ist für sie ein Vorbild4.“ 25 Frau Neubauer fügt hinzu: „Auch wir waren überrascht, als eine Au-pair-Agentur uns vor acht Jahren einen männlichen Bewerber5 vorgeschlagen hat: Oleg, Deutschstudent aus der Ukraine.“ Er war so offen und enthusiastisch, dass er sie überzeugte. Freunde und Verwandte verstanden das nicht: „Jungs sind faul, sie haben von Haushalt keine Ahnung und schon gar kein