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16AL1TEMLR1 TEXT A Gymnasiasten haben clevere Tipps gegen Stromfresser1 im Haus. Schüler schreiben Broschüre mit Energiespartipps. Energiesparen2 ist gut für Klima und Portemonnaie. Das weiß heute jeder, denkt man. Doch die junge Generation merkt, wie wenig ihre Eltern und Großeltern im Bereich Ökologie wissen. Schüler des Rother Gymnasiums kamen auf
16AL1TEMLR1 TEXT A Gymnasiasten haben clevere Tipps gegen Stromfresser1 im Haus. Schüler schreiben Broschüre mit Energiespartipps. Energiesparen2 ist gut für Klima und Portemonnaie. Das weiß heute jeder, denkt man. Doch die junge Generation merkt, wie wenig ihre Eltern und Großeltern im Bereich Ökologie wissen. Schüler des Rother Gymnasiums kamen auf die Idee, etwas dagegen zu tun. Man 5 gab Schülern eine Wärmebildkamera3, mit der sie zu den Leuten gingen und konstatierten, wie viel Wärme diese Häuser verlieren. Schnell verstanden die Schüler, dass man leichter mit kleinen Gesten im Alltag etwas gegen die globale Erwärmung tun kann, als 10 mit komplizierten Renovierungen, die für viele Leute zu teuer sind. Die Projektgruppe sah, dass die Privathäuser mehr als ein Viertel des Haus, das mit einer Wärmebildkamera Stroms in Deutschland konsumieren. „Wir fotografiert wurde wollten zeigen, dass die Energiewende nicht 15 immer nur Geld kosten muss, sondern auch gut für das Portemonnaie sein kann“, erklärt Nathanael Wittmann, einer der engagierten Gymnasiasten. Nach einem Jahr Projektarbeit präsentierten die Schüler eine 16-Seiten-Broschüre mit vielen farbigen Grafiken und Bildern. „Laptop contra Desktop“, „Spülmaschine4 20 contra Handspülen“, „Duschen contra Baden“ oder „LED contra Glühbirne“ sind nur einige ihrer vielen Tipps gegen den Energiehunger. 8000 Exemplare sind schon gedruckt, die man bei Kommunen, Schulen und Banken finden kann. Man findet in dieser Broschüre klassische Ideen wie das Ausmachen von Standby- Funktionen, aber auch andere Stromfresser wie die elektrische Zahnbürste oder den 25 Föhn5. Tabellen und Diagramme illustrieren den Verbrauch verschiedener Elektroapparate. Im letzten Kapitel geht es um das energiesparende Heizen6. „Diese Schüler sind die Generation, die von Anfang an gelernt hat, dass Energie endlich ist. Sie wissen, dass wir unsere Ressourcen anders nutzen müssen“, sagte Dieter Wolf, ihr Schuldirektor. Nach: Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung, 09.01.2015 1 der Stromfresser : l’appareil qui consomme de l’énergie 2 sparen : économiser 3 die Wärmebildkamera : la caméra à infrarouge 4 die Spülmaschine : le lave-vaisselle 5 der Föhn : le sèche-cheveux 6 das Heizen : le chauffage, le fait de chauffer (une maison) 1/4 16AL1TEMLR1 TEXT B Service Learning: Wie funktioniert das? 30 Schülerinnen und Schüler engagieren sich freiwillig in Seniorenheimen für ältere Mitbürger, organisieren Vorlesenachmittage in Kindergärten oder arbeiten zusammen mit In der Schule assoziieren sie ihr Engagement mit Fächern wie Sozialkunde, Deutsch oder Biologie – das ist Service Learning und fördert7 Bildung und 35 Bürgerengagement. In der Stadt Bottrop zum Beispiel haben Fünfzehnjährige geholfen, einen öffentlichen Park und eine Skateanlage zu