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SUJET 1 Thématique : Formes et fondements des liens sociaux dans l’espace germanophone Axe d’étude : Socialisation et sociabilité : espaces et enjeux Partie 1 : Synthèse du dossier (16 points) Fassen Sie das vorliegende Dossier zusammen (ca. 500 Wörter), indem Sie auf folgende Punkte eingehen: Stellen Sie vorliegende
SUJET 1 Thématique : Formes et fondements des liens sociaux dans l’espace germanophone Axe d’étude : Socialisation et sociabilité : espaces et enjeux Partie 1 : Synthèse du dossier (16 points) Fassen Sie das vorliegende Dossier zusammen (ca. 500 Wörter), indem Sie auf folgende Punkte eingehen: Stellen Sie vorliegende Texte und das Bild sowie den thematischen und zeitgeschichtlichen Hintergrund vor. Fassen Sie zuerst in wenigen Sätzen den Inhalt des Romanauszugs zusammen. Untersuchen Sie dann an den beiden Textauszügen, wie die Menschen in Berlin und die Ausländer die Hauptstadt nach dem Mauerfall erlebten. Erklären Sie anhand dieses Dossiers und ihrer Kenntnisse, wie sich Berlin seit dem Mauerfall verändert hat. Partie 2 : Transposition (4 points) Une exposition a lieu dans votre lycée à l’occasion des 30 ans de la réunification. Vous êtes chargé de présenter l’évolution de Berlin et de certains lieux / quartiers emblématiques. Appuyez-vous pour ce faire sur le document B. Rédigez votre présentation en français. (100 mots environ) 2/10 21-LLCERALG11 Document A Die erste eigene Wohnung Seit Ewigkeiten träumte ich von einer eigenen Wohnung. Doch erst mit der Auflösung der DDR ging mein Traum in Erfüllung. Nachdem mein Freund Mischa und ich im Sommer 1990 als eine aus der Sowjetunion geflüchtete Volksminderheit jüdischer Nationalität anerkannt worden waren, landeten wir auf Umwegen in dem riesigen 5 Ausländerheim, das in Marzahn entstand. Hier wurden zunächst Hunderte von Vietnamesen, Afrikaner und Juden aus Russland einquartiert. Wir zwei und noch ein Kumpel aus Murmansk, Andrej, konnten uns eine möblierte Einzimmerwohnung im Erdgeschoss erkämpfen. Es herrschte ein regelrechter Platzkrieg. Diejenigen, die zu spät gekommen waren, hatten es besonders schwer: Sie mussten ihre Wohnung mit 10 bis zu vier anderen Familien teilen. Wir drei waren vom Leben im Heim nicht sonderlich begeistert und suchten nach einer Alternative. Der Prenzlauer Berg galt damals als Geheimtipp für alle Wohnungssuchenden, dort war der Zauber der Wende noch nicht vorbei. Die Einheimischen hauten in Scharen nach Westen ab, ihre Wohnungen waren frei, aber 15 noch mit allen möglichen Sachen voll gestellt. Gleichzeitig kam eine wahre Gegenwelle aus dem Westen in die Gegend: Punks, Ausländer und Anhänger der Kirche der Heiligen Mutter, schräge Typen und Lebenskünstler aller Art. Sie besetzten die Wohnungen, warfen die zurückgelassene Modelleisenbahn auf den Müll, rissen die Tapeten ab und brachen die Wände durch. Die Kommunale 20 Wohnungsverwaltung hatte keinen Überblick mehr. Wir drei liefen von einem Haus zum anderen und