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SUJET 1 Thématique : Formes et fondements des liens sociaux dans l’espace germanophone Axe d’étude : Socialisation et sociabilité : espaces et enjeux Partie 1 : Synthèse du dossier (16 points) Fassen Sie das vorliegende Dossier zusammen (ca. 500 Wörter), indem Sie auf folgende Punkte eingehen: • Stellen Sie vorliegende
SUJET 1 Thématique : Formes et fondements des liens sociaux dans l’espace germanophone Axe d’étude : Socialisation et sociabilité : espaces et enjeux Partie 1 : Synthèse du dossier (16 points) Fassen Sie das vorliegende Dossier zusammen (ca. 500 Wörter), indem Sie auf folgende Punkte eingehen: • Stellen Sie vorliegende Texte und Bild vor und erläutern Sie den thematischen und zeitlichen Hintergrund. • Erklären Sie, inwiefern Texte A und B sowie Bild C das Leben von Arbeitern und kleinen Angestellten im Berlin des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts veranschaulichen. Welche Folgen hatten diese Lebensumstände für das Lebensgefühl dieser Menschen? • Erklären Sie anhand des Dossiers und Ihrer Kenntnisse, wie die Architektur und Stadtplanung die Lebensqualität der Stadtmenschen verbessern können. Nennen Sie konkrete Beispiele. Partie 2 : Traduction en français (4 points) Hans Scharoun ist für die städtebauliche Gesamtplanung der „Ringsiedlung“ zuständig. Er stellt sich einen für Berlin ganz neuen Siedlungstyp vor, in dem er seine Idee von „Nachbarschaft“ verwirklichen kann. Mit „Nachbarschaft“ verfolgte Scharoun die Idee einer aufgelockerten Stadt, mit vielen Freiflächen. Dort sollen die Bewohner Erholung finden, ihre Kinder spielen lassen, Gemeinschaft erleben und sich zwischen den rahmenden Bauten aufgehoben fühlen. 21-LLCERALME2 Page : 2/9 Document A Die Szene spielt um 1930 in Berlin. Johannes Pinneberg und seine Frau, genannt „Lämmchen“, die ein Kind erwartet, sind vor kurzem in die große Stadt gezogen und leben in der Wohnung von Johannes Mutter. Das junge Paar möchte endlich ausziehen. Während Johannes arbeitet, sucht Lämmchen eine Wohnung. „Und morgen finde ich bestimmt was.“ „Du sollst dich nicht hetzen“, sagt er. „Es kommt jetzt auch auf einen Tag nicht mehr an. Ich verliere schon den Mut nicht.“ Aber sie verliert den Mut nun bald. Immer laufen und laufen, und was für einen Sinn 5 hat es? Zu dem Geld, das sie anlegen können, gibt es einfach nichts Nettes. Nun ist sie immer weiter nach dem Osten und Norden hingelaufen, endlose schreckliche Mietskasernen, überfüllt, riechend, schreiend, und Arbeiterfrauen haben ihr die Tür aufgemacht und haben gesagt: „Ansehen können Sie’s ja. Aber Sie nehmen’s doch nicht. Nicht fein genug für Sie.“ 10 Und sie hat das Zimmer angesehen mit den fleckigen Wänden…. “Ja, Wanzen haben wir gehabt, aber jetzt sind se weg, mit Blausäure. Sie werden ja nicht wiederkommen...“. Ein Holztisch, zwei Stühle, ein paar Haken in der Wand, Schluss. „Kind? Soviel Sie wollen, das ist mir schnuppe, ob da ein paar mehr brüllen. Ich