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SUJET 1 Thématique : « Voyages : circulation des hommes et des idées » Axe d’étude : « Exil et migrations » Partie 1 : synthèse du dossier (16 points) Fassen Sie das vorliegende Dossier zusammen (ca. 500 Wörter), indem Sie auf folgende Punkte eingehen: Fassen Sie zuerst in
SUJET 1 Thématique : « Voyages : circulation des hommes et des idées » Axe d’étude : « Exil et migrations » Partie 1 : synthèse du dossier (16 points) Fassen Sie das vorliegende Dossier zusammen (ca. 500 Wörter), indem Sie auf folgende Punkte eingehen: Fassen Sie zuerst in wenigen Sätzen den Inhalt des Textauszugs zusammen. Untersuchen Sie dann am Textauszug und in der Rezension, wie Dr. B. die Isolationshaft erlebt und welche Auswirkungen sie auf seine Psyche hat. Beachten Sie dabei auch sprachliche Aspekte in Dr. B.s Erzählweise. Dr. B. bezeichnet das Buch, das er gestohlen hat, als „etwas [...], was Rettung bot, Rettung zum mindesten für eine gewisse Zeit“ (Z.7-8). Erklären Sie diese Aussage sowohl in Verbindung mit dem Gemälde von Felix Nussbaum als auch in Bezug auf den historischen Kontext. Erklären Sie anhand dieses Dossiers und Ihrer Kenntnisse, inwiefern Kunst zum Widerstand gegen Formen der Gewalt beitragen kann. Partie 2 : transposition (4 points) En vous appuyant sur l’ensemble des documents, rédigez en français la quatrième de couverture pour la publication française de la nouvelle de Stefan Zweig « Le joueur d’échecs ». (100 mots environ) Document A Der Erzähler trifft Dr. B an Bord eines Passagierschiffes auf dem Weg von New York nach Buenos Aires. Als Rechtsanwalt hatte Dr. B in Österreich unter anderem für die kaiserliche Familie gearbeitet und wurde deshalb von der Gestapo in einem Hotelzimmer eingesperrt, da sie von ihm Informationen erpressen wollte. Der vorliegende Auszug beginnt nach 5 mehreren Monaten Isolationshaft. Dr. B. erklärt, wie es kam, dass er so meisterhaft Schach spielen kann. In dieser äußersten Not ereignete sich nun etwas Unvorhergesehenes, was Rettung bot, Rettung zum mindesten für eine gewisse Zeit. Im Vorzimmer des Untersuchungsrichters 10 musste ich warten. Immer musste man bei jeder Vorführung warten: Auch dieses Wartenlassen gehörte zur Technik. Erst riss man einem die Nerven auf durch das plötzliche Abholen aus der Zelle mitten in der Nacht, und dann, wenn man schon eingestellt war auf die Vernehmung, ließen sie einen warten, sinnlos warten, eine Stunde, zwei Stunden, drei Stunden vor der Vernehmung, um den Körper müde, um die Seele mürbe1 zu machen. Und 15 man ließ mich besonders lange warten an diesem Mittwoch, dem 27. Juli. Ich erinnere mich an dieses Datum aus einem bestimmten Grunde so genau, denn in diesem Vorzimmer hing 1 mürbe = schwach, zerbrechlich, brüchig 2/8 ein Kalender, und