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SUJET 1 Thématique : « L’espace germanophone et ses mythologies » Axe d’étude : « La nature, source de mythes » Partie 1 : synthèse du dossier (16 points) Fassen Sie das vorliegende Dossier zusammen (ca. 500 Wörter), indem Sie insbesondere auf folgende Punkte eingehen: Stellen Sie die Texte
SUJET 1 Thématique : « L’espace germanophone et ses mythologies » Axe d’étude : « La nature, source de mythes » Partie 1 : synthèse du dossier (16 points) Fassen Sie das vorliegende Dossier zusammen (ca. 500 Wörter), indem Sie insbesondere auf folgende Punkte eingehen: Stellen Sie die Texte und das Bild vor und erläutern Sie den thematischen und zeitlichen Hintergrund. Charakterisieren Sie anhand des gesamten Dossiers das Motiv des Waldes und seine Vielfalt. Wie hat sich dieses Motiv im Verlauf der Geschichte entwickelt? In einem Artikel aus dem Spiegel können Sie Folgendes lesen: „Eine wahre Waldbuchflut strömt seit einer ganzen Weile in die deutschen Buchhandlungen und von dort in die lesende Welt. Neue Bücher, alte auch.“ Sie wollen einem Freund/einer Freundin, der/die so gut wie nichts von der deutschsprachigen Kultur weiß, erklären, warum die deutschen Buchhandlungen von „Waldbüchern“ überquellen. Welche Merkmale und Motive würden Sie aus diesem Dossier und Ihren Kenntnissen hervorheben, um Ihrem Freund/Ihrer Freundin dieses erstaunliche Phänomen näher zu bringen? Partie 2 : traduction en français (4 points) „Der Wald spielte nicht erst in Grimms Märchen eine entscheidende Rolle. Die Germanen etwa verehrten bestimmte Bäume, die ihnen heilig waren. […] Eine mythische Bedeutung bekam der Wald auch durch historische Schlachten wie die „Hermannsschlacht“ im Teutoburger Wald, in der die Germanen über die Römer siegten. Der Wald wurde vor allem in späteren Beschreibungen als entscheidendes Element für den historischen Sieg interpretiert. Kurz bevor Grimms Märchen erscheinen, setzte zudem Friedrich Schiller mit seinem Drama „Die Räuber“ dem Wald und den in ihm lebenden berüchtigten Räubern ein Denkmal. Auch der Dichter selbst war gern unter Bäumen: Am Hang des Talkessels von Stuttgart soll er in einem Wald heimlich seinen Kommilitonen aus den „Räubern“ vorgelesen haben. Ein Gedenkstein erinnert heute an diese Begebenheit.“ Document A Über allen Gipfeln Ist Ruh, In allen Wipfeln Spürest du 5 Kaum einen Hauch; Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde Ruhest du auch. Johann Wolfgang Goethe, Ein Gleiches, 1780. 2/8 Document B Der Wald spielte nicht erst in Grimms Märchen eine entscheidende Rolle. Die Germanen etwa verehrten bestimmte Bäume, die ihnen heilig waren. So war die Esche dem wichtigen Kriegsgott Odin, die Eiche dem Wettergott Donar geweiht. Kultische Handlungen zu Ehren der Götter fanden in heiligen Hainen statt, die vermutlich zu jeder germanischen Siedlung 5 gehörten. Eine mythische Bedeutung bekam der Wald auch durch historische Schlachten wie die „Hermannsschlacht“ im Teutoburger