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Sujet 1 Thématique : « Voyages : circulation des hommes et des idées » Axe : «Exil et migrations» Partie 1 : Synthèse du dossier (16 points) Fassen Sie das vorliegende Dossier zusammen (ca. 500 Wörter), indem Sie insbesondere auf folgende Punkte eingehen: - Stellen Sie das Dossier (Texte und
Sujet 1 Thématique : « Voyages : circulation des hommes et des idées » Axe : «Exil et migrations» Partie 1 : Synthèse du dossier (16 points) Fassen Sie das vorliegende Dossier zusammen (ca. 500 Wörter), indem Sie insbesondere auf folgende Punkte eingehen: - Stellen Sie das Dossier (Texte und Bild) vor und berücksichtigen Sie dabei den zeitlichen Hintergrund. - Analysieren Sie in dem Romanauszug von Zafer Şenocak das Verhältnis des Erzählers zu der deutschen Sprache. - Diskutieren Sie anhand des Dossiers und Ihrer Kenntnisse die Integration der türkischen Bevölkerung in die deutsche Gesellschaft und die Herausforderung, die sie heute darstellt. Partie 2 : Traduction en français (4 points) Als ich sie Jahre später einmal besuchte, um nach ihr zu sehen und mich für die Lehrstunden zu bedanken, konnte ich es nicht lassen und fragte sie danach, warum wir beim Lernen immer so im Halbdunkel gesessen hatten. Vielleicht täuschte mich ja auch meine Erinnerung. Sie lachte laut auf und antwortete ohne zu zögern: Wenn man eine neue Sprache lernt, muss man die Wörter möglichst lange und genau beobachten. Du aber bist mir zu schnell von einem Wort zum andern gesprungen. 22-LLCERALME3 Page 2/11 Document A Hans Rudolf UTHOFF, Türkische Gastarbeiter für das Ruhrrevier (1964) 22-LLCERALME3 Page 3/11 Document B In München angekommen, wurde ich in die Schule gebracht und ein halbes Jahr lang an jedem Schultag nachmittags für anderthalb Stunden zu Frau Saal, einer pensionierten Volksschullehrerin mit strengen Gesichtszügen, die sich jedoch lockerten, wenn sie mit mir die deutsche Sprache übte. Bei Frau Saal schmeckten die Wörter nach Kaffee und Kuchen, 5 genauer gesagt, nach Apfelkuchen, der fast immer auf dem Tisch stand und von dem ich kosten durfte, wenn ich fleißig gewesen war. Ihre Wohnung war auffallend dunkel. Es war wieder Winter geworden, und ich besuchte sie meistens spätnachmittags. Ich erinnere mich nicht, dass sie jemals das Licht eingeschaltet hätte, wenn wir uns über die Bücher beugten. 10 Als ich sie Jahre später einmal besuchte, um nach ihr zu sehen und mich für die Lehrstunden zu bedanken, konnte ich es nicht lassen und fragte sie danach, warum wir beim Lernen immer so im Halbdunkel gesessen hatten. Vielleicht täuschte mich ja auch meine Erinnerung. Sie lachte laut auf und antwortete ohne zu zögern: „Wenn man eine neue Sprache lernt, muss man die Wörter möglichst lange und genau beobachten. Du aber bist 15 mir zu schnell von einem Wort zum andern