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SUJET 1 Thématique : Voyage : circulation des hommes et des idées Axe d’étude : Voyages de découverte et d’exploration Partie 1 : Synthèse du dossier (16 points) Gehen Sie auf folgende Punkte in einem zusammenhängenden Text ein (ca. 500 Wörter). Heben Sie hervor, wie die verschiedenen Unterlagen sich
SUJET 1 Thématique : Voyage : circulation des hommes et des idées Axe d’étude : Voyages de découverte et d’exploration Partie 1 : Synthèse du dossier (16 points) Gehen Sie auf folgende Punkte in einem zusammenhängenden Text ein (ca. 500 Wörter). Heben Sie hervor, wie die verschiedenen Unterlagen sich ergänzen. Zeigen Sie dabei Merkmale auf, mit denen die Idee der Begegnung in den drei Unterlagen charakterisiert wird. Untersuchen Sie, was die Unterlagen in der Darstellung des interkulturellen Dialogs voneinander unterscheidet. Sie kennen bestimmt das Wort „Heimweh“. Was verstehen Sie unter „Fernweh“? Belegen Sie Ihre Antwort mit Beispielen aus der Literatur und/oder Ihrer eigenen Erfahrung. Partie 2 : Traduction en français (4 points) (Document A, lignes 1 à 6) „Mich hat die Lust auf Abenteuer hierhergeführt“, erzählt der 50-jährige Muhsin Abul, der als Junggeselle nach Deutschland kam. Seit 23 Jahren lebt er inzwischen in der Nähe von Hannover. Seine Frau lernte er während eines Türkeiaufenthaltes kennen, heiratete sie innerhalb von 14 Tagen und brachte sie sogleich mit nach Deutschland. Birsel und Muhsin sind seit 19 Jahren verheiratet, haben zwei Söhne und eine Tochter. Alle drei Kinder kamen hier zur Welt, die „Heimat“ kennen sie nur von den Ferien. 2/10 24-LLCERALG11 Document A Zwischen Orient und Okzident „Mich hat die Lust auf Abenteuer hierhergeführt“, erzählt der 50-jährige Muhsin Abul, der als Junggeselle nach Deutschland kam. Seit 23 Jahren lebt er inzwischen in der Nähe von Hannover. Seine Frau lernte er während eines Türkeiaufenthaltes kennen, heiratete sie innerhalb von 14 Tagen und brachte sie sogleich mit nach Deutschland. Birsel und 5 Muhsin sind seit 19 Jahren verheiratet, haben zwei Söhne und eine Tochter. Alle drei Kinder kamen hier zur Welt, die „Heimat“ kennen sie nur von den Ferien. „Unsere Eltern sind Türken, also sind wir es auch“, sagt der 16-jährige Selçuk. Im Zimmer der Söhne hängt eine große türkische Fahne. Nach dem Pass sind die Abulkinder türkische Staatsbürger, eigentlich aber Mischexistenzen. Im elterlichen Haus werden sie 10 mit den Werten und Normen der türkischen Gesellschaft, außerhalb mit der deutschen Realität konfrontiert. Besonders gravierend wirkt sich dies für die 15-jährige Tochter Betül aus. Während die Eltern nichts gegen die deutschen Freundinnen der Söhne haben, kommt ein deutscher Ehemann für Betül nicht in Frage. Ein türkisches Mädchen geht als Jungfrau in die Ehe. 15 Und über die Einhaltung dieses ungeschriebenen Gesetzes wachen auch die Brüder. So ist einer von ihnen immer dabei,